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Landesverein für Höhlenkunde
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Steirisches Höhlenführerabzeichen

Steirische Schauhöhlen

Weitere Informationen zu österreichischen Schauhöhlen erhalten Sie unter: http://www.hoehle.org/schauhoehlen (externer Link)
Österreichische und internationale Schauhöhlen auf Wikipedia: Wikipedia - Schauhöhlen (externer Link)

Bitte entnehmen sie die Führungszeiten den Kontaktseiten der Schauhöhlen.


Grasslhöhle Kat.Nr.(2833/60)

Seehöhe 740 m im Dürntal bei Weiz. - Beleuchtung: elektrisch

Zugang: 2 Min. ab Parkplatz im Dürntal (Sackstr.)

Die Grasslhöhle ist eine der ältesten Schauhöhlen Österreichs und seit 1816 durch ihren Tropfsteinreichtum bekannt.

Führungsdauer ca. 45 Min.:

Eigentümer und Kontakt:
Johann Reisinger, A-8160 Dürntal/Weiz 4. - Tel.: (03172)67328

http://www.grasslhoehle.at (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Katerloch (2833/59)

Seehöhe 900 m im Dürntal bei Weiz. - Beleuchtung: elektrisch

Zugang: 2 Min. ab Parkplatz (Straßenende)

Höhle mit großem Tropfsteinreichtum. Der Besucher bewältigt während der Führung über Serpentinen, massive Eisentreppen und 400 Stufen auf rund einem Kilometer Führungsweg einen Höhenunterschied von 135m. Eine der größten Hallen ist die 120m lange, bis zu 85m breite und 18m hohe "Fantasiehalle". Hier befindet sich ein wahrer Urwald von rund 4.000 Tropfsteingroßstrukturen mit besonders ausdrucksvollen Figuren. An der tiefstliegenden Stelle wachsen aus der türkis-grün schillernden Wasserfläche einer Höhlenseelandschaft alabasterweiße Stalagmiten und Sinterinseln empor.

Führungen nur nach Voranmeldung, Dauer ca. 2 1/2 Stunden.
Voraussetzungen: Gruppen ab 4 Personen, allgemeine Fitness, gutes Schuhwerk
und warme Kleidung (Höhlentemperatur: 5° C)

Eigentümer und Kontakt:
Mag. Fritz Geissler, A-8160 Dürntal 10, Tel. (0664) 48 53 420.

http://www.katerloch.at (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Kraushöhle (Kat.Nr. 1741/1)

Seehöhe 620 m in der Noth bei Gams bei Hieflau. - Beleuchtung: Karbid- od. elektr. Handlampen.

Zugang: Vom Parkplatz bis zum Höhleneingang ist ein Fußweg mit einer Gehzeit von ca. 30 Minuten zurückzulegen. Bitte Jacken und rutschfeste Schuhe mitbringen.

Die 340 Meter lange Kraushöhle in der Gamser Nothklamm ist ein Ort der Superlative. Benannt wurde sie nach ihrem Entdecker Regierungsrat Franz Kraus, der sie im Jahre 1881 durch Freilegung eines künstlichen Stollens erschloss. Sie ist eine der ältesten Schauhöhlen Österreichs und war die erste elektrisch beleuchtete Höhle der Welt (die Stromleitungen wurden allerdings aus Kostengründen nach wenigen Jahren wieder entfernt).
Weiters ist sie die größte gipsführende Höhle des deutschen Sprachraums und überhaupt die einzige Schauhöhle Europas, in der Schwefelwasserstoff den Kalk zu Gips umgewandelt hat.

Führungsdauer 30 Minuten:

Verwaltung und Kontakt:
Geozentrum, Akogel Str. 250, 8922 Gams bei Hieflau - Tel.: (03633)2201-50.

http://www.kraushoehle.at/ (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Lurgrotte Semriach (Kat.Nr. 2836/1a)

Seehöhe 640 m in der Tanneben bei Semriach, 25 km nördlich von Graz. Beleuchtung: elektrisch.

Zugang: 2 Minuten ab Parkplatz. (Sackstrasse zur Höhle) oder 10 Minuten ab GH Schinnerl.

Die älteste Darstellung der Lurgrotte stammt aus den Jahren zwischen 1601 und 1605. Schon damals vermutete man, dass der Lurbach unterirdisch von Semriach nach Peggau fließt. In den Urkunden wird die Lurgrotte Semriach erstmals im Jahr 1822 erwähnt. Als ihr eigentlicher Entdecker gilt Max Brunello, der am 1. April 1894 bis zum Großen Dom vordringen konnte.
Bekannt wurde die Lurgrotte durch ein Unglück: 7 Höhlenforscher der Steiermärkischen Gesellschaft für Höhlenforschung waren am 29. April 1894 trotz starker Regenfälle in die Lurgrotte eingestiegen und wurden durch das ansteigende Wasser für 9 Tage in der Höhle eingeschlossen. Erst durch eine aufwendige Rettungsaktion mit über 1000 Helfern, Bergknappen, einem Taucher aus Triest und 7000 (!) Schaulustigen, konnten die Eingeschlossenen letztendlich lebend geborgen werden.

Bereits im Jahr 1895 fanden die ersten Führungen statt - allerdings nicht auf so gut ausgebauten Wegen wie heute. Immer wieder drang man in das Innere der Höhle vor, bis es 1935 gelang, die Lurgrotte von Semriach bis Peggau zu durchqueren. Im Jahr 1962 konnten dann auch Besucher die fünf Kilometer lange Höhle durchwandern - bis 1975 ein verheerendes Hochwasser die Steiganlagen zerstörte.

Führungsdauer 70 Minuten.
Mit Voranmeldung "Lange Führung" (3 Std.) ab 10 Personen möglich.

Eigentümer und Kontakt:
Familie Schinnerl, A-8102 Semriach
Tel: 03125 / 2218 oder
Tel: 03127 / 8319 auch Fax (Gasthaus Schinnerl)

http://www.lurgrotte.at (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Lurgrotte Peggau (Kat.Nr. 2836/1b)

Seehöhe 400 m im Murtal bei Peggau, ca. 25 km nördlich von Graz. Beleuchtung: elektrisch.

Zugang: 2 Minuten ab Parkplatz

Obwohl die Höhle seit altersher bekannt war, hatte man bis 1893 nur die Vorhöhlen im Eingangsbereich Semriach erforscht.
Erst einem italienischen Höhlenforscher und Mitglied der Gesellschaft für Höhlenforschung, Max Brunello , gelang es am 1. April 1894, eine Verbindung zu den tiefer gelegenen Höhlenteilen zu entdecken.
1912 wurde die Lurgrottengesellschaft gegründet, und man begann, die Höhle systematisch aufzuschließen
Von Peggau aus war die Höhlenerforschung durch die Wasserführung des Schmelzbachs vorerst nicht möglich, erst nach 1913, nachdem man durch einen Entwässerungsstollen den Wasserspiegel um 7 m abgesenkt hatte, war die Höhle auch von Peggau aus zugänglich.
1924 glückte jedoch erst das Herstellen einer Verbindung zwischen Semriach und Peggau
Am 13. Februar 1935 wurde die Lurgrotte das erste Mal vom Obmann des Steirischen Höhlenklubs, J. Gangl mit 15 Mitgliedern komplett durchquert, wobei man für die ca. 6 km Wegstrecke über 17 Stunden brauchte. Bald darauf machte man in mühevoller Arbeit Abschnitt für Abschnitt der Höhle gangbar, wobei Hochwässer immer wieder neue Schäden anrichteten.
Ab 1963 konnte die Höhle auf befestigten Weganlagen, an deren Bau man 20 Jahre gearbeitet hatte, in 3 - 4 Stunden mittels geführter Gruppen durchquert werden. 1975 wurden diese Weganlagen durch ein Jahrhundert-Hochwasser, das Wassermassen von über 10.000 Liter pro Sekunde mit sich führte, wieder zerstört.
Seit damals sind Führungen durch die gesamte Lurgrotte nicht mehr möglich.

Dauer: kleine Führung 1 Stunde, große Führung von Dezember bis März nur nach Anmeldung, mit Karbidlampen: 5 Stunden.

Kontakt:
Lurgrottengesellschaft: Telefon & Fax 0043 3127 2580
A - 8120 Peggau Lurgrottenstr.1

http://www.lurgrotte.com (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Rettenwandhöhle (Kat.Nr. 1731/1)

Seehöhe 630 m in der Einöde bei Kapfenberg. Beleuchtung: elektrisch.

Zugang: 20 Minuten vom Parkplatz an der Straße Kapfenberg-Aflenz.

Die Rettenwandhöhle wurde 1918 das erste Mal erwähnt. 1923 erfolgte die erste Erforschung der Höhle. In langer und mühevoller Arbeit mussten Höhlenlehm und Schutt vom Beginn der Erschließung im Jahre 1923 bis zur Eröffnung im Jahre 1926 aus der Höhle geschafft werden, um den Besuchern den Zutritt zu erleichtern.
Im Eingangsbereich der Rettenwandhöhle wurden Knochen, Scherben und Bronzenadeln mit einem Alter von ca. 2600 vor Christus gefunden. Die ältesten Funde stammen aus der Steinzeit. Sie können in der Spezialstudiensammlung des Schutzvereins Rettenwandhöhle im Kulturzentrum, Museum der Stadt Kapfenberg besichtigt werden.
Die Höhle ist besonders reich an Tropfsteinen und anderen Sinterformen wie Perlsinter, Traubensinter, Knötchen- und Knöpfchensinter.

Führungsdauer: 45 Min.

Verwaltung und Kontakt:
Verein für Höhlenkunde Kapfenberg, Adalbert-Stifter-Strasse 10, 8605 Kapfenberg
Tel: +43 (0)676/7717766

Ausflugsziel Rettenwandhoehle (externer Link)

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Odelsteinhöhle (Kat.Nr. 1722/1)

Seehöhe 1084 m im Johnsbachtal beim Köblwirt. Beleuchtung: Kopflampen

Zugang: 45 Minuten

Die Odelsteinhöhle war der einheimischen Bevölkerung bereits lange bekannt. Es handelt sich um eine Kalksinterhöhle mit interessanten blauen Eisenblüten.
1909 sind bereits über 600 m erforscht worden.
1910 wurde die Odelsteinhöhle durch den Besitzer, den Kölblwirt zu einer Schauhöhle ausgebaut und für eine kurze Zeit geführt.
1931 wurde sie zum Naturdenkmal erklärt.
In den letzten Jahren (Jahrzehnten) wurde die vesperrte Höhle immer wieder aufgebrochen und ausgeplündert.

Im Jahre 2002 wurde die Höhle wieder begehbar gemacht, ein neues, einbruchsicheres Eisentor wurde angebracht, die alten, morschen Holzleitern wurden durch verzinkte Gitterrostleitern ersetzt.

Höhlenbesuche (mit Führer) können mit dem Kölblwirt vereinbart werden (0676/6611339)

Verwaltung und Kontakt:
Gasthof Kölblwirt, Fam. Berghofer-Wolf, 8912 Johnsbach
Tel: +43 (0)3611 216 oder 0676-6611339
Fax: +43 (0)3611 339

http://www.koelblwirt.at (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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Für die folgenden Höhlen werden Führungen angeboten:


Frauenmauerhöhle (Kat.Nr. 1742/1)

Seehöhe 1467 m in der Frauenmauer (Hochschwab) bei Eisenerz.
Beleuchtung: eigene Beleuchtung, Karbid- oder Akkulampen.

Zugang: Durch den Gsöllgraben über Gsöllalm zum Westeingang (2 Stunden)
600 m langer Durchgang als Teil des Frauenmauer-Langsteinhöhlensystems. Auch ohne Führung begehbar.

Geschichte: Schon Kaiserin Sissi zollte dem riesigen Labyrinth im Berg Respekt, das schon so manchem ohne Führer zum Verhängnis wurde. Der erste Höhlenplan stammt aus dem Jahre 1834.
Am 19.Juni 1928 starb Franz Rathschüler in der Höhle und wurde am 2.Dezember 1928 von zwei Speleologen gefunden.
In den Jahren 1928 bis 1930 wurde die Höhle von J.Gangl und S.Ausobsky , zwei Mitgliedern des Landesvereines für Höhlenkunde in der Steiermark erforscht.
1930 erfolgten die ersten Forschungen in der Langstein-Tropfsteinhöhle.
1931 wurde die Frauenmauerhöhle zum Natur-Denkmal erklärt.
Eisenerzer Höhlenforschern entdeckten 1961 die Verbindung zwischen Frauenmauerhöhle und der Langsteinhöhle. In der Folge wurde bei Forschungen im Jahre 1970 die vermessene Länge auf 11,5 km erweitert. Bei weiteren Forschungen im Jahre 1982 wurde eine Länge von 21 km erreicht.

Führungsdauer 1 Stunde.

https://www.eisenerz.at (externer Link)

Lage Westeingang in: Openstreetmap (externer Link)
Lage Osteingang in: Openstreetmap (externer Link)

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Drachenhöhle bei Mixnitz (Kat.Nr. 2839/1)

Achtung geschützte Höhle. Ein Betreten außerhalb der angebotenen Führungen ist verboten und wird überwacht

Seehöhe 950 m im Westhang des Röthelstein bei Pernegg.
Beleuchtung: eigene Beleuchtung, Karbid- oder Akkulampen.

Zugang: 3 bis 4 Stunden zur Höhle und zurück excl. Höhlenführung. Nach dem 1. Weltkrieg wurde aus Mangel an Düngemitteln mit dem Abbau der bis zu 12 m dicken Ablagerungen begonnen. Die hochwertige Phosphaterde (über 3 Millionen Kilogramm) war die Hauptquelle der "österreichischen Höhlendünger-Aktion". Dabei wurden zahlreiche Knochen von Höhlenbären, die man für die von Drachen hielt, Reste von Feuerstellen und altsteinzeitlichen Steingeräte aus der Warmphase zwischen 65.000 und 31.000 v. Chr. gefunden. Diese Funde gehören zu den ältesten menschlichen Spuren in Österreich. Die Anzahl der gefundenen Bären wird auf über 30.000 Individuen geschätzt. Einige der Höhlenbärknochen können im
Landesmuseum Joanneum (externer Link) , Raubergasse 10, 8010 Graz, besichtigt werden.

Die Höhle ist nicht ausgebaut und wird durch ein 12 m hohes und 20 m weites Portal betreten. Das Ende der Tour ist der Höhlendom nach 500m. Hier befindet sich der Wappenstein, eine Erinnerung an die erste bekannte Expedition im Jahre 1387.
1973 wurde die Erforschung vom Landesverein für Höhlenkunde in der Steiermark begonnen und ab dem Jahre 1983 vom Verein f. Höhlenkunde St.Lorenzen/Mürztal fortgeführt.
In den letzten Jahren wurde die Forschung vom Verein für Höhlenkunde "Höhlenbären" wieder aufgenommen.
Kontakt und Voranmeldung: 0650 / 34 71 150 bzw. 0650 50 66 166 (Tennisstüberl) oder Gemeindeamt 03867 / 8044-0.

http://pernegg.at/sport-freizeit/drachenhoehle/ (externer Link)

Lage in: Openstreetmap (externer Link)

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